Wenn es um die elektrotechnische Sicherheit geht, sind wir gut aufgestellt. Bei einigen Aspekten gibt es allerdings Handlungsbedarf. Da Versäumnisse beim Umgang mit elektrischer Spannung schnell gefährlich werden, ist die Mitarbeit von allen gefragt!
Bevor eine Person ein Bauvorhaben betritt, muss sie unterwiesen werden und sich an bestimmte Vorschriften und Regeln halten. Gleisanlagen bergen Gefahren, das leuchtet ein. Genauso verhält es sich beim Umgang mit Strom bzw. elektrischer Spannung. Achtsamkeit mit der oft unsichtbaren Gefahr ist für alle Mitarbeitenden wichtig. Ihre Sicherheit zu erhöhen und auch eine rechtliche Sicherheit herzustellen, ist das Ziel der lückenlosen und dennoch schlanken Elektroorganisation, die federführend vom UB A/E aufgebaut und neu strukturiert wird.
Um dem erkannten Handlungsbedarf Rechnung zu tragen, werden die elektrotechnischen Schulungen in der gesamten Unternehmensgruppe ausgeweitet. Unterstützung erhielt Robert Schaetzke als oberste verantwortliche Elektrofachkraft zu Beginn der Initiative von den Kollegen des KPZ West.
Dirk Bergen, Marco Allendorf, Joachim Feyka und Rachid Bendouda sowie die UB A/E-Bereichsleiter Oleg Zeiler, Martin Lehmann und Carsten Eder wurden alle zu VEFKs geschult und ernannt. „Alle Mitarbeitenden mit elektrotechnischer Ausbildung werden zu Elektrofachkräften geschult, jene ohne Vorkenntnisse zu elektrotechnisch unterwiesenen Personen“, erklärt Robert Schaetzke den enormen Bedarf. Die AKADEMIE führt bereits Grundschulungen durch und entwickelt sich weiter, um alle Mitarbeitenden regelmäßig schulen zu können, die in irgendeiner Form mit elektrischer Spannung arbeiten.
„Ob die fehlende Erdung im Baucontainer, alte, ungeprüfte Elektrogeräte oder das geklebte Verlängerungskabel – die Gefahren betreffen alle Mitarbeitenden“, sagt der OLA-Leiter und resümiert: „Wir sind auf einer gemeinsamen Lernreise, die beim UB A/E startete. In Zusammenarbeit mit dem IMS und der AKADEMIE wollen wir alle Unternehmensbereiche, Standorte sowie Töchter mitnehmen. Dafür brauchen wir die Unterstützung von allen!“
Neben der Aufbau- und Ablauforganisation benötigt jedes Unternehmen, das elektrische Anlagen betreibt, eine separate Elektroorganisation. Diese reicht vom Anlagenbetreiber über die VEFK bis zur EuP und ist gesetzlich vorgeschrieben.